MitoQ – Das Co-Enzym Q10 der Zukunft

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Die beste Variante von Co-Enzym Q10 für Anti-Aging Zwecke

MitoQ Struktur

MitoQ

MitoQ ist eine stark verbesserte und zielgerichtet wirkende Form von Co-Enzym Q10 für den Anti-Aging Einsatz. MitoQ gelangt im Gegensatz zu herkömmlichen Co-Enzym Q10 zu einem sehr hohen Prozentsatz in die Mitochondrien.

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Das Co-Enzym Q10 (CoQ10) spielt innerhalb der Mitochondrien in den Zellen des Körpers eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion und verschiedenen Entgiftungsprozessen.

Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger eigenes CoQ10. Seit langem gilt dieses Co-Enzym daher als vielversprechendes Mittel für Anti-Aging Anwendungen und die präventive Versorgung von Herz und Gehirn.

Zahlreiche Studien und Tierversuche zeigten jedoch, dass im Zuge der Einnahme von herkömmlichen Q10 wider Erwarten kaum Vorteile für den Anwender zum Tragen kommen.

Der Grund hierfür ist, dass Q10 im Verdauungssystem größtenteils aufgespalten wird, bevor es bis in die Mitochondrien innerhalb der Zellen gelangt.

Daher wurde mit MitoQ eine spezielle Form von Co-Enzym Q10 entwickelt, die zielgerichtet bis in zu den Mitochondrien im Inneren der Zellen des menschlichen Körpers vordringen kann.

Die Mitochondrien übernehmen lebenswichtige Aufgaben in den Zellen

Die Mitochondrien sind sogenannte Organellen, ehemals eigenständige Mikroorganismen, die im Lauf der Evolution in den Bauplan tierischer Zellen integriert wurden. Sie stellen die Energieproduktion innerhalb der Zellen sicher.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl funktionsfähiger Mitochondrien im gesamten Organismus ab und die Effizienz der vorhanden Mitochondrien sinkt. Zudem sind die energieintensiven Redoxreaktionen innerhalb der Mitochondrien die Hauptquelle für die sogenannten freien Sauerstoffspezies („freie Radikale“), welche oxidative Schäden im gesamten Körper anrichten können.

Weiterhin regeln die Mitochondrien den Prozess der Apoptose (Zelltod), d.h. sie sorgen dafür, dass Zellen einen programmierten Selbstmord begehen, falls diese ersetzt werden müssen oder erkrankt sind bzw. von Krebs befallen sind.

Mit zunehmendem Alter steigt die Rate des programmierten Zelltodes überproportional an und selbst bestens funktionierende Zellen (beispielsweise Nervenzellen oder Muskelzellen) begehen Selbstmord.

Diese Rolle spielt das Co-Enzym Q10 in den Mitochondrien

Das Co-Enzym Q10 (Ubiquinon) ist ein kleines Molekül, welches innerhalb der Mitochondrien eine Schlüsselrolle zur Regulation der Energieproduktion spielt.

Weiterhin dient es als wichtiges Antioxidans, welches direkt am Entstehungsort freie Sauerstoffspezies abfangen soll, bevor diese im restlichen Körper schäden verursachen können. Mit zunehmendem Alter sinkt auch die Menge an verfügbarem Q10 in den Mitochondrien ab, sodass deren Effizienz beeinträchtigt wird.

Die Forschung stellte fest, dass langlebige Tierarten wesentlich mehr Q10 aufweisen als kurzlebige Arten. Daher wird die Substanz bereits seit über 30 Jahren als Mittel mit potenziellen Anti-Aging Anwendungsmöglichkeiten betrachtet.

Leider wird Q10 in seinen Formen Ubiquinon und der angeblich besseren Form Ubiquinol zu großen Teilen direkt im Verdauungssystem aufgespalten, bevor es in die Blutbahn – und von dort aus in die Mitochondrien – gelangen kann.

Dies ist wohl der wichtigste Grund dafür, dass die Supplementierung mit Q10 bisher in allen Studien zu Anti-Aging Anwendungen nicht den Erwartungen der Forscher gerecht werden konnte.

MitoQ – die neue Lösung für die Probleme von herkömmlichen Q10

Bereits in den 1990er-Jahren hatten zwei Biochemiker aus Neuseeland eine Idee, um Co-Enzym Q10 zielgerichteter in die Mitochondrien einzuschleusen.

Die Mitochondrien sondern kontinuierlich Protonen durch ihre Membran ab, sodass sie selber relativ zum Rest der Zelle eine negative Ladung behalten. Alle Moleküle mit einer positiven elektrischen Ladung werden demzufolge in die Mitochondrie hineintransportiert und verlassen diese nicht sofort wieder.

Die Idee der Biochemiker war es nun, herkömmliches Ubiquinon mit einem positiven Ladungsmechanismus zu versehen, welcher zusätzlich noch cheliert ist, d.h. er verteilt sich über eine größere Anzahl von Atomen.

Die zusätzliche Chelierung soll verhindern, dass sich das Molekül einfach mit beliebigen negativ geladenen Ionen zusammenfügt und seinen Ladungszustand verliert.

Bei diesem Ladungsmechanismus handelt es sich um ein Molekül mit der Bezeichnung TPP (Tri-Phenyl-Phosphonium), welches 1970 in einem Labor an der staatlichen Universität von Moskau in der Sowjetunion entwickelt wurde.

Das TPP-Molekül ist mit einer gewöhnlichen Kohlenstoffkette an das Ubiquinon gebunden.

Dieses MitoQ getaufte Gesamtkonstrukt ist äußerst effizient beim Transport von Q10 in die Mitochondrien hinein. Schon niedrige Dosierungen sorgen für einen deutlichen zu beobachtenden Effekt.

In Russland heisst MitoQ übrigens SkQ und wird seit kurzem in Form von Augentropfen verkauft.

In der westlichen Welt ist es eine Firma aus Neuseeland, welche die erste kommerziell erhältliche MitoQ-Version vor kurzem auf den Markt gebracht hat. MitoQ kaufen kann man als Supplement in Kapselform, sowie als Inhaltsstoff in Anti-Aging-Gesichtscremes. Da die Kommerzialisierung erst kürzlich begonnen hat, sind weitere Angebote mit MitoQ als Inhaltsstoff in Zukunft zu erwarten.

Die positiven Wirkungen von MitoQ im Überblick

Noch ist MitoQ nicht so gut erforscht wie herkömmliches Co-Enzym Q10, doch natürlich existieren einige aussagekräftige Studien zu dieser außergewöhnlichen Substanz.

Wie bereits oben erwähnt gerät der programmierte Zelltod mit zunehmendem Alter allmählich außer Kontrolle. Unter anderem werden auch Krankheiten wie altersbedingter Muskelverlust (Sarkopenie) und Demenz mit dieser Ursache in Verbindung gebracht.

In Zellkulturen zeigte MitoQ, dass es die Apoptose sehr stark unterbindet. Der Grund hierfür ist, dass innerhalb der Mitochondrien sogenannte Peroxide als Auslöser für die Einleitung des programmierten Zelltodes dienen und MitoQ diese Peroxide auflöst.

Die bisher überzeugendsten Beweise für seine Effektivität liefert MitoQ allerdings in Form von Studien an Menschen und Tieren.

Nachdem beispielsweise Ratten hohe Mengen an MitoQ über ihr Trinkwasser aufgenommen hatten, wurden sie resistent gegenüber schädlichen Einflüssen wie Sauerstoffentzug (Ischämie), Umweltgiften, Karzinogenen und hohem Blutdruck. Auch gegen Insulinresistenz schützte MitoQ die Ratten hervorragend.

In Russland wurden mit SkQ/MitoQ umfangreichere Tierversuche unternommen

Beispielsweise konnte SkQ/MitoQ neuronale Schäden bei Ratten mit der Alzheimer Krankheit rückgängig machen.

Bei verwundeten Tieren führte SkQ/MitoQ zu einer schnelleren Wundheilung, dies konnten die Forscher auch bei älteren Tieren beobachten. [Anmerkung: Weitere interessante Substanzen für eine schnellere Heilung von Wunden und Verletzungen sind unter anderem die Peptide ACT-1, BPC-157 und TB-500.]

Bei oberflächlicher Auftragung konnte SkQ/MitoQ Vernarbungen rückgängig machen und die Haut in ihren Ursprungszustand zurückversetzen.

Auch die durchschnittliche Lebensspanne der Versuchstiere (Ratten, Mäuse, Fruchtfliegen) nahm leicht zu.

Bei Versuchstieren, welche Lebensbedingungen außerhalb eines sterilen Labors ausgesetzt wurden, zeigten sich noch wesentlich drastischere Verlängerungen der Lebensspanne.

Mit Menschen wurden bisher in Russland drei Studien zu SkQ/MitoQ durchgeführt.

Bei der ersten Studie handelte es sich um einen einjährigen Test zur Sicherheit der Substanz, bei dem die Probanden täglich (ohne Probleme) 80 mg SkQ/MitoQ erhielten.

Bei der zweiten Studie wurde die Substanz an Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung getestet, hier zeigten sich keine Verbesserungen.

In einer dritten Studie zeigten sich bedeutende Verbesserungen der Leberwerte bei Probanden mit Hepatitis C.

Der russische Forscher Dr. Skulachev, welcher SkQ in Russland zur Marktreife entwickelt hat, gibt selber an, dass SkQ-Augentropfen seine Sehkraft erhöht hätten.