DCA (Dichloracetat) – Ein weiteres Heilmittel für Krebs

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Ein preiswertes Heilmittel für viele Krebsarten mit vergleichsweise geringen Nebenwirkungen

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Dichloracetat ist ein unkompliziert aufgebautes, farb- und geruchsloses Molekül, welches einfach zu produzieren ist und bereits im Jahr 1864 entdeckt wurde.

Erst ab 2007 wurde jedoch öffentlich bekannt, dass DCA auch ein effektives Heilmittel für viele Krebsarten sein kann.


Im Januar 2007 veröffentlichte eine Forschungsgruppe an der University of Alberta in Kanada unter Leitung von Dr. Evangelos Michelakis einen Beitrag im wissenschaftlichen Fachmagazin Cancer Cell.

In diesem Artikel beschrieb das Team, wie das simpel aufgebaute Molekül DCA das Wachstum von Tumorzellen abbremst und den Krebs anschließend auflöst.

DCA reaktiviert demnach über den Weg einer enzymatischen Reaktion die lahmgelegten Mitochondrien innerhalb der von Tumorgewebe befallenen Zellen.

Die wiedererweckten Mitochondrien lösen ihrerseits den zellulären Selbstzerstörungsmechanismus der Apoptose aus, wodurch die befallenen Zellen und das Tumorgewebe aufgelöst werden.

Da DCA aufgrund der Tatsache, dass es praktisch seit Ewigkeiten bekannt ist, nicht patentierbar ist, haben etablierte Pharmaunternehmen keinen finanziellen Anreiz, um einen kostenintensiven Zulassungsprozess für DCA bei den unterschiedlichen nationalen Arzneimittelbehörden in Angriff zu nehmen.

Derzeit ist Dr. Michelakis daher auf die finanzielle Unterstützung privater Organisationen und einzelner Spender angewiesen und führt in deren Auftrag eine klinische Studie der Phase III mit DCA und dessen Einsatz an lebenden Menschen durch.

Die Ergebnisse dieser DCA Phase III Studie lassen natürlich noch einige Jahre auf sich warten.

Dank vieler enthusiastischer Anwender weltweit ist allerdings schon jetzt klar, dass DCA zahlreiche – aber nicht alle – Krebsarten effektiv bekämpfen und heilen kann.

Daher betrachten wir die Substanz im Folgenden genauer.

So kam es zur Entdeckung der tumorbekämpfenden Eigenschaften von DCA

Im Jahr 1930 entdeckte der Deutsche Biochemiker Otto Warburg, dass Tumore im Prinzip durch Veränderungen im internen Stoffwechsel von ursprünglich gesunden Zellen entstehen.

Diese Entdeckung wurde als Warburg-Effekt bekannt.

Otto Warburg beobachtete, dass die meisten Krebszellen ihre Energie hauptsächlich durch die intensive Nutzung der Glykolyse, gefolgt von einem anschließenden Vergärungsprozess im Cytosol der Zellen, beziehen, anstatt die normale Energieverwertungskette über die Mitochondrien zu benutzen.

In rapide wachsenden Tumorzellen liegt die Glykolyse-Rate bis zu 200-Mal höher als in gesunden Zellen, der Energiegewinnungsprozess ist daher also auch sehr ineffizient.

Aus dieser Beobachtung leitete Otto Warburg folglich auch seine sogenannte Warburg-Hypothese ab, wonach diese Veränderung im Zellstoffwechsel der grundlegende Grund für die Entstehung von Krebs sei.

Krebszellen vergären demnach Glukose, anstatt Sauerstoff und Glukose für die Energiegewinnung zu verbrennen.

[Anmerkung: Heute wissen Forscher durch Beobachtungen, dass die Veränderungen im Zellstoffwechsel bei der Entstehung von Krebs eine Folge von Mutationen im Erbgut der Zellen ist, anstatt die Ursache für die Entstehung des Tumors an sich.]

Jedenfalls dachten die meisten Wissenschaftler im Bereich der Krebsforschung über Jahrzehnte hinweg, dass die Mitochondrien in von Tumorgewebe befallenen Zellen unumkehrlich zerstört würden, da der Energiegewinnungsprozess zu ineffizient ist, um ihn auf Dauer aufrechtzuerhalten ohne die internen Zellorganellen zu schädigen.

Otto Warburg hatte allerdings auch angemerkt, dass Tumorgewebe im Zuge der Vergärung von Glukose große Mengen von Milchsäure absondert.

Diese Milchsäure lässt im Zusammenspiel mit ebenfalls durch den Vergärungsprozess abgesondertem Kohlenstoffdioxid den pH-Wert von Tumorgewebe rund um einen Wert von 6.0 schwanken.

Im Jahr 2006 fragte sich schließlich der an der University of Alberta forschende Dr. Evangelos Michelakis, nachdem er sich die Theorien von Otto Warburg genauer angesehen hatte, was eigentlich passieren würde, wenn die Funktion der Mitochondrien in Tumorzellen auf irgendeine Weise wiederhergestellt werden könnte.

Mit DCA fand er für diesen Anwendungszweck eine Substanz, welche durch die Reaktivierung der Mitochondrienfunktion seit langer Zeit zur Behandlung des Krankheitsbildes der sogenannten Laktatazidose angewendet wird.

Tumore bei Versuchstieren schrumpften innerhalb von 3 Monaten um rund die Hälfte

Zuerst teste das Team rund um Dr. Michelakis die tumorbekämpfende Wirkung von DCA erfolgreich an Tumorzellen im Reagenzglas, bevor die Substanz auch bei Tumoren an Laborratten getestet wurde.

In beiden Fällen zeigte sich eine Reaktivierung der Mitochondrien in den Tumorzellen, worauf das Tumorgewebe aus zwei wichtigen Gründen abstarb.

  • Zum einen wurde die Energieversorgung der Tumorzellen unterbrochen, da die normale, sauerstoffbasierte Zellatmung wieder in Gang gesetzt wurde.
  • Zum anderen sorgte die Reaktivierung der Mitochondrien auch dafür, dass der zelluläre Selbstzerstörungsmechanismus (Apoptose) aktiviert wurde und die Zellen somit abstarben und durch gesunde Zellen ersetzt wurden.
  • Nach nur 3 Wochen konnte bei den Laboratten das Fortschreiten der Krebserkrankung dank DCA nahezu gestoppt werden.

    Weitere 3 Monate später waren die Tumoren bei den mit DCA versorgten Ratten um die Hälfte gegenüber den Tumoren bei den Placebo-Kontrolltieren geschrumpft.

    Die gesunden Zellen rund um das Tumorgewebe blieben dabei übrigens intakt und gesund.

    Bei der Anwendung von DCA können leichtere Nebenwirkungen auftreten

    Anders als gängige Chemotherapie-Methoden schädigt DCA wie gesagt nicht bzw. nicht so stark das gesunde Gewebe im Körper.

    Im Wesentlichen ist DCA ungiftig und ungefährlich, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass zeitweise Nervenschädigungen im Rahmen der Behandlung auftreten können.

    Diese äußern sich in den meisten Fällen durch Kribbeln oder Taubheit in den externen Gliedmaßen, weniger häufig auch durch diffuse Nervenschmerzen oder unsicherere motorische Koordination.

    Diese Störungen sind allerdings in der Regel reversibel, d.h. nach dem Absetzen von DCA verschwinden sie wieder.

    Es empfiehlt sich wahrscheinlich, DCA mit Substanzen zu kombinieren, welche die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren anregen oder auf sonstige Weise die Gesundheit des Nervensystems unterstützen.

    Zum Beispiel könnte es sehr hilfreich sein, während der Zufuhr von DCA auch hochdosierte Omega-3-Fettsäuren und hochdosierte Cholinquellen zuzuführen.

    Für die Anregung der Produktion von Nervenwachstumsfaktoren könnten sich auch Nootropika wie Noopept oder Semax empfehlen.

    Auch neuroprotektive und/oder anti-inflammatorische Substanzen wie Mexidol (Emoxypin) oder Roflumilast könnten hilfreich sein, um die Nebenwirkungen von DCA zu begrenzen.

    Womit DCA auf jeden Fall kombiniert werden sollte, wäre Vitamin B1 (Thiamin).

    Wie die Studie mit dem Titel High-dose vitamin B1 reduces proliferation in cancer cell lines analogous to dichloroacetate zeigt, gibt es gute Synergien zwischen beiden Substanzen bei der Bekämpfung von Tumoren.

    Weiterhin zehrt DCA auch die körpereigenen Reserven von Vitamin B1 auf, sodass eine zusätzliche externe Zufuhr sowieso notwendig ist.

    Die Nierenfunktion sollte aus Sicherheitsgründen während der Zufuhr von DCA ggf. regelmäßig ärztlich überprüft werden, um auch an diesem Punkt Schädigungen zu vermeiden bzw. frühzeitig erkennen zu können.

    DCA kommt leider nicht für die Behandlung aller Krebsarten in Frage

    Im Jahr 2010 zeigte die Studie mit dem Titel „Sodium dichloroacetate (DCA) reduces apoptosis in colorectal tumor hypoxia“, dass durch DCA die Rate der Apoptose von menschlichen Darmkrebszellen, welche bei Versuchstieren in sauerstoffarmes (hypoxisches) Gewebe implantiert wurden, abnahm.

    Die Tumorzellen konnten sich in diesem Fall also schneller vermehren.

    Sicherheitshalber sollte man vor der Anwendung also Anwenderberichte durchsuchen, um für den jeweiligen individuell vorliegenden Krebstyp nach Anhaltspunkten zu suchen, ob der Einsatz von DCA erfolgreich sein könnte, oder ob man auf andere Behandlungsalternativen, wie Gc-MAF, umschwenken sollte.

    Die Dosierung von DCA und was sonst noch beachtet werden sollte

    Es sollte darauf geachtet werden, das DCA gut luftdicht verschlossen aufzubewahren, da Sauerstoffkontakt die Wirkung verschlechtern kann.

    Die übliche Dosis zur akuten Therapie von Krebs mit DCA liegt laut der Protokolle von klinischen Studien und vielen Anwenderberichten bei gut 20 – 25 mg pro KG Körpergewicht des Anwenders.

    Die Erhaltungsdosis, also wenn der Krebs bereits in Remission ist, liegt bei rund 10 – 15 mg pro KG Körpergewicht.

    Die tägliche Zufuhr von DCA kann auf zwei Einnahmezeitpunkte verteilt werden (morgens/abends).

    Zugeführt wird das DCA auf oralem Weg mit kaltem bis lauwarmen Wasser.

    Ob die Substanz auf nüchternen oder vollen Magen eingenommen wird, ist für die Wirkung unerheblich.

    Ansonsten kann es generell hilfreich sein, dass man sich weitgehend basisch ernährt und auf Zuckerquellen verzichtet, um den Tumorzellen zusätzlich das Leben schwerer zu machen.

    Die tägliche Dosis Vitamin B1 sollte während der Anwendung von DCA bei ca. 750 mg liegen.

    Jüngere Anwender können generell höhere DCA-Dosierungen zuführen, da sie das DCA effektiver in den Stoffwechsel aufnehmen und auch wieder ausscheiden als ältere Anwender.

    Wichtig: Auf keinen Fall sollte DCA zeitgleich mit einer Chemotherapie angewendet werden, da die Apoptose-Rate im menschlichen Organismus sonst zu stark ansteigen kann, was rapide tödlich sein kann !