PT-141 (Bremelanotid) – Peptid für mehr Potenz bei Männern und Libido bei Frauen

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Peptid löst im Gehirn bei Männern und Frauen verstärktes Verlangen nach Sex aus

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PT-141 ist ein Metabolit des als Bräunungspeptid bekannt gewordenen Peptids Melanotan-2. Entwickelt wurde PT-141 von dem US-Pharmaunternehmen Palatin Technologies als erster Wirkstoff aus der Klasse der Melanocortin Agonisten zur Behandlung von Störungen des sexuellen Verlangens bei Männern und Frauen sowie auch als potenzsteigerndes Mittel bei Männern mit erektiler Dysfunktion.

Anders als „traditionelle“ Potenzmittel wie Viagra oder Cialis, welche den Blutfluss u.a. in den Schwellkörpern des Penis beeinflussen, setzt PT-141 von seiner Wirkung her direkt im Gehirn an. Diese Tatsache ermöglicht, dass auch bei Frauen die Wirkung des Peptids eintreten kann.

Vom Zeitpunkt des Wirkungseintritts her kann PT-141 zwar etwas unberechenbarer sein, seine Wirkung übertrifft jedoch bei den meisten Anwendern die Effekte anderer Potenzmittel bei weitem.


PT-141 (Sequenz: Ac-Nle-Cyclo(Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys-OH)) ist, wie auch Melanotan-2, ein Analog des sogenannten Alpha-Melanocyten-stimulierendes Hormons (Alpha-MSH).

Entdeckt wurde PT-141, als Forscher bei Tests mit Melanotan-2 bemerkten, dass sehr viele Probanden über unerwartete sexuelle Stimulation und spontan einsetzende Erektionen berichteten.

Die Forschungsbemühungen der globalen Pharmaindustrie zielten zum Zeitpunkt der Entdeckung dieser, aus ihrer Sicht sehr interessanten, Nebenwirkung von Melanotan-2 (ca. um 1998 – 2002) sehr stark auf die Markteinführung neuer Potenzmittel ab, da in diesem Bereich ein gigantischer neuer Absatzmarkt zu entstehen begann.

Die Forscher werteten die Berichte über das sexuelle Stimulationspotenzial von Melanotan-2 also sorgfältig aus und entwickelten daraufhin das Peptid PT-141.

Grundlage hierfür waren die Wirkungen von Alpha-MSH auf den Fettstoffwechsel, Appetit/Hungergefühle und auch die Libido/Potenz.

Da PT-141 ein Analog zu Alpha-MSH ist, aktiviert es die Melanocortin-Rezeptoren der Typen MC1R und MC4R und löst hierdurch weitgehend nur eine Steigerung der Libido sowie Potenz aus.

Wie genau diese Effekte durch den Einfluss des Peptids auf die Melanocortin-Rezeptoren im Detail ausgelöst werden, ist noch nicht abschließend wissenschaftlich geklärt.

Andere Effekte, wie die Unterdrückung von Hungergefühlen oder eine verbesserte Hautbräunung, treten bei der Anwendung von PT-141 hingegen kaum oder nur schwach ausgeprägt auf.

Übersicht: Studien über PT-141

PT-141 ist als Nasenspray oder mittels Injektion anwendbar

PT-141 wurde zuerst als Nasenspray-Lösung entwickelt, doch dabei traten bei einem bedeutenden Anteil der Probanden in den klinischen Studien Probleme mit erhöhtem Blutdruck auf.

Für gesunde Menschen ist diese Problematik sehr wahrscheinlich vernachlässigbar und diese könnten das Peptid durchaus als Nasenspray anwenden.

Weitergehende Studien seitens Palatin Technologies führten zu der Erkenntnis, dass die Blutdruckproblematik bei subkutaner Zufuhr von PT-141 weitgehend nicht auftritt.

Dennoch hat sich Palatin Technologies mittlerweile dazu entschieden, die Entwicklung von PT-141 als Mittel zur Behandlung von sexuellen Verlangensstörungen bei Männern und Frauen nicht weiter fortzuführen.

Stattdessen forscht Palatin Technologies nun an einem anderen Peptid mit der Bezeichnung PL-6983.

Dieses Peptid weist zum einen einen geringeren Einfluss auf den Blutdruck auf, zum anderen konnte Palatin dieses Peptid mit Patenten absichern, welche nach derzeitigem Stand bis zum Jahr 2029 gültig sind.

Die Dosierung und Anwendung von PT-141

In den meisten Fällen erhält man PT-141 in Phiolen mit einem Inhalt von 10 mg.

Den Inhalt der Phiole rekonstituiert man einfach mit bakteriostatischem oder zumindest sterilem Wasser.

Bei sterilem Wasser sollte man bedenken, dass dieses eine Lösung nur 2 bis 3 Tage keimfrei hält. Daher sollte man bei der Verwendung von sterilem Wasser generell die nicht akut benötigte Menge des Peptids ebenfalls in Spritzen/Kanülen aufsaugen und im Gefrierfach bis zur Verwendung einfrieren (gilt auch für andere Peptide).

Laut der meisten Anwenderberichte liegt die empfehlenswerte Dosis bei Männern zwischen 1 bis 2 mg, in extremeren Fällen können aber auch 3 mg notwendig sein.

Die erforderliche Dosis kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen.

Zur Sicherheit sollten bei der ersten Anwendung nur 500 mcg bis 750 mcg zugeführt werden.

Frauen sollten generell niedriger dosieren mit 500 mcg bis 1 mg.

Die Zufuhr des Peptids geschieht idealerweise in Form einer subkutanen Injektion, aber auch eine intramuskuläre Injektion ist möglich, sofern man beispielsweise auf Schmerzen steht.

Natürlich könnte man auch ein Nasenspray herstellen, wenn man die rekonstituierte Peptid-Lösung in ein entsprechendes Nasensprayfläschchen umfüllt.

Die Wirkung tritt in den meisten Fällen sowohl bei Männern als auch bei Frauen nach ca. 3 bis 4 Stunden ein.

In selteneren Fällen kann die Wirkung auch schon nach 30 Minuten eintreten oder auch erst nach 8 bis 12 Stunden, auch dies kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Wirkung äußert sich in der Regel bei Männern in Form einer sehr harten Errektion und stark erhöhter sexueller Lust.

Frauen benötigen auch unter dem Einfluss von PT-141 einige auslösende sensorische und/oder psychologische Reize, um den libidosteigernden Effekt des Peptids zu erfahren.

Als typischste Nebenwirkung kann, ähnlich wie auch bei Melanotan-2, auch bei PT-141 Übelkeit auftreten.

Diese Übelkeit kann man in der Regel mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten wieder loswerden.