Triptorelin – Peptid für eine einfachere PCT oder zum kompletten Neustart der Testosteronproduktion nach einem Shutdown

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Triptorelin kann bei exakter Dosierung nach einem Shutdown eine wirksame Möglichkeit zum “Kickstart” der körpereigenen Testosteronproduktion sein oder generell eine PCT vereinfachen und abkürzen

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Triptorelin ist ein synthetisches Analog zum sogenannten Gonadotropin Releasing Hormon (GnRH bzw. Gonadoliberin) und wirkt selber als GnRH Agonist.

Triptorelin sorgt dafür, dass die Hypophyse geringere Mengen der Hormone LH und FSH ausschüttet.

Dies hat unmittelbar zur Folge, dass die Sekretion von Sexualhormonen wie Testosteron stimuliert wird, sich bei langfristiger Anwendung von Triptorelin (mehr als 2 Wochen) aber verringert.

Im Normalfall dient Triptorelin zur Behandlung von verschiedenen Krebsarten wie Prostatakrebs oder auch zur Therapie von Störungen der Geschlechtsidentität oder kann bei Frauen auch im Vorfeld einer künstlichen Befruchtung zugeführt werden, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Für den Einsatz als Mittel zur PCT oder zum kompletten Neustart der Testosteronproduktion nach einem Shutdown, für den sich dieses Peptid interessanterweise auch gut eignet, sollte Triptorelin keinesfalls überdosiert werden (einmalig maximal 100 mcg), da es ansonsten im Prinzip sehr wahrscheinlich sein kann, dass eine (zeitweilige) chemische Kastration eintritt.


Generell werden GnRH Agonisten (wie Triptorelin, Sequenz: pGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2) dann verwendet, wenn als Endziel eine Reduktion der im Körper zirkulierenden Menge an Sexualhormonen aus therapeutischen Gründen herbeigeführt werden soll.

Dies ist beispielsweise bei bestimmten Krebsarten wie Brustkrebs oder Prostatakrebs der Fall.

GnRH Agonisten zwingen die Hypophyse dazu, die Hormone FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierendes Hormon) in übermäßigen Mengen freizusetzen.

Dieser Mechanismus führt zuerst zu einer übermäßigen Sekretion von Sexualhormonen wie Östrogen oder Testosteron (deren Sekretion ihrerseits durch FSH und LH beeinflusst wird), bis die Hypophyse durch die Überstimulation ihren natürlichen Vorrat an FSH und LH erschöpft hat, was daraufhin zu nachhaltig niedrigeren Serumpegeln dieser Sexualhormone führt.

Nicht nur bei hormonabhängigen Krebsarten kommen GnRH Agonisten wie Triptorelin zum klinischen Einsatz. Auch bei frühzeitig einsetzender Pubertät bei Kindern, bei Geschlechtsidentitätsstörungen oder auch im Rahmen künstlicher Befruchtungen wird Triptorelin häufig angewandt.

Daher ist Triptorelin auch eine Substanz, deren Wirkungen und Nebenwirkungen seit vielen Jahren bereits gut erforscht sind.

Aber auch bei eigentlich gut erforschten Substanzen finden Wissenschaftler manchmal interessante neue Anwendungsmöglichkeiten, an die man ursprünglich gar nicht gedacht hatte.

Italienischer Fachartikel zeigt: Mit nur einmaliger Anwendung konnte Triptorelin die Testosteronwerte bei einem langjährigem Steroidnutzer wieder normalisieren

Der im November 2010 im Fachjournal Fertility & Sterility veröffentlichte Beitrag mit dem Titel „Anabolic steroids purchased on the Internet as a cause of prolonged hypogonadotropic hypogonadism“ zeigt, wie italienische Endokrinologen der Universität Brescia einem 34-jährigen männlichen Steroidnutzer mit komplettem Testosteron Shutdown mittels Triptorelin helfen konnten.

Der Mann hatte seit seinem 21. Lebensjahr regelmäßig Steroide wie Nandrolon, Boldenon oder Stanozol eingenommen und zudem nur unzureichende PCT’s durchgeführt.

Daher ging er im September 2008 zu seinem Hausarzt und klagte über Depressionen, chronische Erschöpfung und Verlust der Libido sowie Potenzprobleme.

Der Hausarzt verwies seinen Patienten an die Endokrinologen der Universität von Brescia, welche die Blutwerte des Mannes untersuchten und sich anschließend dafür entschieden, die Situation über mehrere Monate zu beobachten.

Im Januar 2009 konnten sie bei der Überprüfung neuer Blutwerte keine nennenswerte Verbesserung des Testosteronpegels feststellen, was darauf schließen ließ, dass sich die körpereigene Testosteronproduktion des Patienten nahezu komplett eingestellt hatte.

Daraufhin entschieden sich die Endokrinologen zu einer Behandlung mit Triptorelin und verabreichten dem Patienten eine einzelne Injektion von 100 mcg Triptorelin.

Der Patient sprach sofort auf die Behandlung mit Triptorelin an und innerhalb weniger Minuten stiegen die Serumpegel von FSH und LH in seinem Blut an.

Bei einem Kontrolltermin 10 Tage später konnten die Endokrinologen feststellen, dass der Patient wieder komplett gesund und munter war. Seine Serumkonzentration von Testosteron lag nun bei 7 ng/ml, während sie direkt vor der Behandlung mit Triptorelin bei 1,7 ng/ml lag und im September 2008 sogar nur 0,3 ng/ml betrug.

Auch nach weiteren 3 Wochen lag die Serumkonzentration des Testosterons bei einer erneuten Kontrolluntersuchung immer noch innerhalb des Normbereichs.

Auf diese Weise konnte demonstriert werden, dass Triptorelin bei intensiven Steroidanwendern mit komplettem oder beinahe komplettem Stop der körpereigenen Testosteronproduktion wirkungsvoll die Sekretion von Testosteron neustarten kann.

Die Dosierung und richtige Anwendung von Triptorelin für die Anwendung als PCT oder als Mittel zur Korrektur eines Testosteron-Shutdowns

Wie bereits oben angesprochen ist bei Triptorelin als Mittel für den Neustart der Testosteronproduktion oder als Mittel für die Durchführung einer PCT nur eine einzige Injektion notwendig und zwar mit einer Dosis von einmalig 100 mcg.

Triptorelin stimuliert ansonsten bei höheren Dosierungen die Hypophyse zu stark, sodass die Sekretion von Sexualhormonen durch den Körper sehr viel schneller eingestellt wird.

Plant man die Anwendung von Triptorelin nach einem Steroid-Cycle, sollte man die Injektion erst 2 Wochen nach dem Absetzen der Steroide durchführen.

Bei höheren Dosierungen von 2 bis 4 mg einmal pro Monat kann Triptorelin auch als Mittel zur langfristigen chemischen Kastration angewandt werden, was für die meisten Leser allerdings keine attraktive Anwendungsmöglichkeit darstellen sollte.

Wenn man Triptorelin als Mittel für die PCT einsetzen möchte, reicht eine Injektion von 100 mcg Triptorelin komplett aus.

Sollte man in einem Jahr mehrmals eine PCT durchführen wollen und dabei den Einsatz von Triptorelin planen, sollte zwischen den einzelnen Anwendungen ein Zeitraum von mindestens 4 Monaten liegen.

Man sollte pro Jahr keinesfalls mehr als 300 mcg Triptorelin (max. 100 mcg alle 4 Monate) injizieren, da ansonsten bei höheren Dosierungen die Gefahr des Abfallens der Serumkonzentration von Testosteron auf kastrationsartige Werte akut gegeben ist.

Wenn man eine PCT mit Triptorelin durchführen will, sollte man keine SERMs wie Clomifen, Raloxifen oder Tamoxifen einsetzen.

Auch hCG sollte nicht gleichzeitig mit Triptorelin angewandt werden.

Gewöhnliche Testosteron-Booster wie z.B. DAA kann man in den Wochen nach der Triptorelin-Injektion wie gewohnt zuführen.

Da die erforderliche Dosierung von Triptorelin für die hier in diesem Artikel angesprochenen Zwecke bei 100 mcg liegt, sind bei den meisten Anbietern generell Phiolen mit einem Inhalt von 100 mcg des Peptids erhältlich.

Zur Rekonstitution des normalerweise als lyophilisierten Pulver vorliegenden Peptids kann man einfach steriles Wasser verwenden, da die rekonstitutierte Lösung nicht aufbewahrt werden muss, sondern direkt auf einmal injiziert wird.

In der Regel muss nur soviel steriles Wasser in die Phiole verbracht werden, dass mit der daraus entstehenden rekonstituierten Triptorelinlösung die bereitstehende Kanüle für die Injektion komplett aufgefüllt werden kann.

Normalerweise sollten hierfür 1 bis 2 ml steriles Wasser ausreichen.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung von Triptorelin

Triptorelin ist ein Peptid, welches aufgrund seines starken Einflusses auf das Hormonsystem des menschlichen Körpers durchaus einige Nebenwirkungen mit sich bringen kann, auch wenn sich bei nur einer einzigen Injektion die Anzahl der tatsächlich auftretenden Nebenwirkungen sehr in Grenzen halten sollte.

Alle im Folgenden aufgelisteten Nebenwirkungen treten im Normalfall nur auf, wenn Triptorelin längerfristig angewendet wird und der menschliche Organismus demzufolge einer höheren Dosis ausgesetzt ist:

  • Hitzewallungen
  • Verringerte Libido
  • Impotenz
  • Schmerzen im Brustgewebe
  • Muskel- und Knochenschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Wassereinlagerungen in den Beinen und Füßen
  • Anhaltende Schwächephasen
  • Depressionen
  • Schweissausbrüche
  • Im Wesentlichen sind diese Nebenwirkungen nur hier aufgelistet, falls jemand nach den Nebenwirkungen von Triptorelin bei längerfristiger Anwendung sucht und diese sind für die hier im Artikel eigentlich angesprochene Zielgruppe eher nicht relevant.

    Relevant können hingegen die folgenden Nebenwirkungen sein, denn sofern diese auftreten, sollte ein Notarzt aufgesucht werden:

  • Unfähigkeit zu urinieren
  • Anhaltende Schwächegefühle, Taubheit oder Kribbeln in den Armen und/oder Beinen
  • Anhaltende/Starke Brustschmerzen aus der Herzgegend
  • Schwere anhaltende Kopfschmerzen
  • Plötzliche Sehverschlechterungen oder Augenschmerzen