Deprenyl | Selegilin: Nootropika-Gehirndoping & Anti-Aging Hybrid Substanz

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Empfehlenswertes Mittel vor allem für Menschen über 40 Jahren zur Erhaltung der kognitiven Leistungsfähigkeit und Verlängerung der gesunden Lebensspanne

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Vor allem für ältere Menschen ist Deprenyl bzw. Selegilin ein wirkungsvolles Mittel zur geistigen Leistungssteigerung und Erhaltung eines gesunden Gehirns. Eigentlich ist Deprenyl/Selegilin ein Medikament gegen Alzheimer, Parkinson und auch Depressionen mit starker MAO-A und MAO-B-Hemmung, es kann aber auch hervorragend zur allgemeinen Prävention und potenziell sehr wirkungsvoll für Anti-Aging- und Lebensverlängerungszwecke angewendet werden. Ansonsten steigert Deprenyl/Selegilin auch das allgemeine mentale Energieniveau und hebt die Stimmung, da es teilweise in eine Art von Amphetamin umgewandelt wird.

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Selegilin (Deprenyl), chemische Bezeichnung (R)-N-Methyl-N-(1-Phenylpropan-2-yl)Prop-1-yn-3-Amin, ist ein als Medikament geltendes Mittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit, Alzheimer, Depressionen und Demenz.

Bei normaler Dosierung (Informationen zur Dosierung -> siehe unten) ist Deprenyl ein selektiver irreversibler MAO-B-Hemmer. Bei höheren Dosierungen verliert Deprenyl diese spezifische Wirkung und hemmt auch das Enzym MAO-A.

Ansonsten dient es aufgrund seiner starken Wirkung auf das dopaminerge System auch als Nootropikum und Anti-Aging-Mittel für das Gehirn mit ausgeprägten restorativen und neuroprotektiven Effekten.

Wie die chemische Bezeichnung erahnen lässt, gehört Deprenyl zur Klasse der Phenethylamine und ist strukturell von Levomethamphetamin abgeleitet sowie mit PEA verwandt.

Entdeckt wurde Deprenyl im Jahr 1964 von Dr. József Knoll in Ungarn an der Semmelweis Universität in Budapest.

Dr. Knoll interessierte sich sehr für die physiologischen Grundlagen der Entstehung von Antrieb und Motivation im menschlichen Gehirn und die Unterschiede zwischen Menschen mit niedriger Leistungsfähigkeit und denen mit hoher Leistungsfähigkeit.

Er suchte also nach einem Molekül, welches die psychostimulatorischen Effekte von Amphetaminen mit den psychoenergetischen und antidepressiven Effekten von Monoamin Oxidase Hemmern (MAOI’s) kombinierte. Damit wollte er die Unterschiede zwischen leistungsschwachen Menschen und leistungsfähigen Menschen angleichen.

Mit L-Deprenyl (Deprenyl) und R-Deprenyl (Selegilin) wurde er dann fündig.

Deprenyl ist gut studiert und bietet viele Vorteile

Deprenyl/Selegilin wurde in den vergangenen Jahrzehnten von Dr. Knoll und seinen Kollegen eingehend untersucht und sowohl Studien bei Versuchstieren als auch bei Menschen unterzogen.

Dr. Knoll selbst gab zu Wort, dass Deprenyl eine auf ungewöhnliche Weise gut modifizierte Variante von PEA darstellt, einer Substanz aus der gleichen Familie von Stoffen, zu denen auch die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin gehören.

Deprenyl bietet teilweise einzigartige pharmakologische Eigenschaften und Wirkungen. Im klinischen Alltag gilt Deprenyl als der einzige potente selektive MAO-B-Inhibitor, welcher derzeit in Gebrauch ist.

Darüberhinaus ist Deprenyl eine Substanz, welche die Aktivität von Katecholaminen im zentralen Nervensystem steigert. Besonders für Anti-Aging Zwecke ist dies ein wichtiger Umstand, wie Sie im weiteren Verlauf des Artikels erfahren werden.

Weiterhin schützt Deprenyl nachweislich das Gehirn vor einer großen Menge an Neurotoxinen und anderen Giftstoffen und sichert Nervenzellen auch vor Schäden im Zuge von Stresseinflüssen.

Deprenyl hat L-Dopa weitgehend als Standardmittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit ersetzt und auch zur Behandlung therapieresistenter Depressionen wird es häufig wirkungsvoll eingesetzt.

Bei Tierversuchen zeigte Deprenyl sowohl lebensverlängernde Wirkungen, als auch einen verbessernden Effekt auf die sexuelle Aktivität, was auf verjüngende Effekte zumindest hinsichtlich der Libido schließen lässt.

Deprenyl wirkt über verschiedene Mechanismen und macht nicht abhängig

Zwar sind auch nach über 40 Jahren Forschungsarbeit noch nicht alle Wirkungsmechanismen von Deprenyl vollkommen entschlüsselt und verstanden, doch die wichtigsten sind weitgehend geklärt.

Neben dem Einfluss auf das dopaminerge System und der MAO-Enzym-Hemmung steigert Deprenyl die Aktivität mehrerer auch am Nervenwachstum beteiligter Enzyme, darunter die Superoxid Dismutase (SOD) und die Katalase.

Auch die Produktion von Gluthation wird durch Deprenyl gesteigert, des Weiteren wird ein kleiner Teil des zugeführten Deprenyls in Methamphetamin metabolisiert.

Trotz dieser Umwandlung in dieses eigentlich süchtig machende Amphetamin macht Deprenyl selber nicht süchtig und lässt keine Entzugserscheinungen entstehen.

Deprenyl ist weiterhin eine eine der wenigen Substanzen, welche im Gehirn die sehr reichhaltig mit Dopamin-Rezeptoren ausgestatten Neuronen in der sogenannten Substantia Nigra stimuliert.

Dieses Gehirnareal übt einen wesentlichen Einfluss auf die Bewegungssteuerung und Koordination aus.

Mit zunehmendem Alter sinkt im Gehirn der Pegel des Neurotransmitters Dopamin:

 

  • Bei einem Dopamin-Pegel von nur noch rund 30 Prozent des Ursprungswertes eines jungen Menschen entsteht im Regelfall die Parkinson-Krankheit.
  • Bei einem Dopamin-Pegel von nur noch 10 Prozent des Ursprungswertes steht vereinfacht gesagt der Tod des Organismus kurz bevor. Diesen Umstand sollte man natürlich im besten Fall vermeiden. Glücklicherweise bietet die moderne Wissenschaft allmählich brauchbare Mittel für diesen Einsatzzweck.

 

Mehr über die lebensverlängernden und revitalisierenden Eigenschaften von Deprenyl erfahren Sie daher weiter unten.

Weitere Wirkungen von Deprenyl als Nootropikum für mehr geistige Leistung

Da Deprenyl den Dopamin-Pegel im Gehirn sehr positiv beeinflusst, erfahren die meisten Anwender in der Regel einen deutlich spürbaren Zugewinn an mentaler Energie und besserer Stimmung nach einigen Tagen der Einnahme.

Dies kann zu höherer Produktivität, Ideenreichtum, Kreativität, Antrieb und Motivation sowie mehr Enthusiasmus führen.

Weiterhin werden auch depressive Stimmungszustände und Angstzustände durch diese dopaminerge Aktivität positiv beeinflusst.

Die Anwender verspüren demzufolge weniger Angst und Sorgen und haben wieder Lust und Freude am Leben.

Auch bei ADHS kann Deprenyl teilweise helfen, da Dopamin natürlich als wesentlicher Neurotransmitter auch an kognitiven Exekutivfunktionen, wie Aufmerksamkeit, Konzentration und der Regulierung von Hemmungen beteiligt ist.

Weiterhin wirkt Deprenyl auch sehr neuroprotektiv und übt einen positiven Einfluss auf die Produktion von antioxidativ wirkenden Stoffen im Gehirn aus. Auf diese Weise werden die Zellen im Gehirn vor Schäden bewahrt, welche beispielsweise im Zuge von erhöhter Stressbelastung auftreten können.

Auch vor Giftstoffen kann Deprenyl die Neuronen bewahren oder sie auch teilweise heilen, z.B. auch weil Deprenyl die Produktion des sehr starken körpereigenen Antioxidans Gluthation anregt.

Bei Menschen mit Alzheimer und Demenz kann Deprenyl ebenfalls hilfreich wirken und den Verlauf der Krankheit deutlich abbremsen, wenn Deprenyl rechtzeitig zum Ausbruch der Krankheit zugeführt wird, sofern dies nicht schon routinemäßig vorher der Fall war.

Deprenyl kann effektiv die Lebensspanne verlängern und das Gehirn jung halten

Versuche mit Ratten sowie Hunden zeigten, dass die regelmäßige Gabe von Deprenyl die Lebensspanne der Tiere über die reguläre Lebensspanne der Tierart hinaus verlängern konnte.

So verabreichte Dr. Knoll in einem Experiment 132 verschiedenen Laborratten ab ihrem zweiten Lebensjahr dreimal pro Woche entweder eine Salzlösung oder eine Deprenyl-Injektion.

Während in der mit Salzlösungen behandelten Rattengruppe das älteste Tier ein Alter von 164 Wochen erreichte und die durchschnittliche Lebensspanne bei 147 Wochen lag, betrug die durchschnittliche Lebensspanne bei der Deprenyl-Gruppe 192 Wochen.

Das am kürzesten lebende Tier wurde 171 Wochen alt, während die älteste Ratte unfassbare 226 Wochen alt wurde.

Dieses Ergebnis errinnert sehr an die Versuche bei Ratten mit C60 EVOO, eine Substanz, über die auch noch ein Artikel auf diesem Infoportal folgen wird.

Eine andere Gruppe von Forschern konnte mit einer anderen Art von Laborratten die Ergebnisse in etwa replizieren.

Bei dieser Versuchsreihe lebten die Tiere dank Deprenyl ebenfalls zwischen 16 bis 34 Prozent länger als die Tiere der Placebogruppe.

Für die lebensverlängernden Effekte von Deprenyl gibt es, neben der neuroprotektiven Wirkung im Gehirn, vor allem zwei wesentliche Gründe.

Zum einen aktiviert Deprenyl einen genetischen Faktor namens Nrf2, welcher für ein langes Leben sehr wichtig zu sein scheint.

Momentan sind hauptsächlich ansonsten nur die genetischen Faktoren bekannt, welche über eine Kalorienrestriktion die Lebensspanne verlängern können.

Dank Deprenyl ist eine solche Kalorienrestriktion also nicht notwendig, um zu praktisch dem gleichen Ergebnis zu gelangen.

Ansonsten begründet sich die lebensverlängernde Wirkung von Deprenyl dadurch, dass gemäß den Forschungsergebnissen von Dr. Knoll die Neuronen im dopaminergen sogenannten Nigrostriatalen Trakt ab einem Alter von rund 45 Jahren um gut 13 Prozent pro Jahrzehnt absterben.

Die dopaminverarbeitenden Neuronen, insbesondere in diesem Gehirnareal, sind die Zellen im Gehirn, welche am schnellsten absterben.

Dieser Umstand setzt die maximale Lebensspanne eines normalen unmodifizierten Menschen auf rund 115 Jahre fest, da die Neuronenanzahl in diesem kritischen Gehirnareal zu diesem Zeitpunkt auf nur noch rund 10 Prozent des Ursprungswertes abgesunken ist.

Selbst wenn alle anderen biologischen Untersysteme des Organismus intakt wären, würde dies den sicheren Tod bedeuten.

Dr. Knoll schlug also den Tierversuchen sowie den klinischen Studien bei Parkinson-Patienten zufolge vor, dass wenn Deprenyl ab einem Alter von 40 Jahren eingenommen würde, selbst eine geringe Reduktion der Absterberate dieser wichtigen dopaminergen Neuronen von 13 auf 10 Prozent pro Jahrzehnt eine Verlängerung der menschlichen Lebensspanne von gut 15 – 30 Jahren bringen würde.

Die „technische“ menschliche Lebensspanne würde sich unter diesen Voraussetzungen dank Deprenyl laut Dr. Knoll auf rund 130 – 145 Jahre verlängern lassen.

Dr. Knoll ging davon aus, dass es kein Zufall sein könne, dass selbst die gesündesten Menschen ungefähr zu dem Zeitpunkt sterben, bei dem ihr Dopamingehalt im Gehirn unter die kritische Marke von 30 Prozent des Ursprungswertes, den sie zu Beginn der sexuellen Reife hatten, absinkt.

Einige andere Forscher vertreten mittlerweile ebenfalls diese Meinung und haben anerkannt, dass Deprenyl dank seiner den Dopamin-Pegel erhöhenden Wirkung die menschliche Lebensspanne verlängern kann.

Übersicht des Dopamin-Pegels im Gehirn mit zunehmenden Alter (ausgehend vom Ausgangswert eines jungen Menschen):

 

  • 45 Jahre: 100 %
  • 55 Jahre: 87 %
  • 65 Jahre: 74 %
  • 75 Jahre: 61 %
  • 85 Jahre: 48 %
  • 95 Jahre: 35 %
  • 105 Jahre: 22 %
  • 115 Jahre: 11 %
  • 125 Jahre: 0 %

 

Falls die Resultate aus den Tierversuchen 1:1 auf den Menschen übertragbar sind – was leider erst in einigen Jahrzehnten festgestellt werden kann – ergäbe sich eine rund 24-prozentige Verlängerung der maximalen Lebensspanne sowie eine Verlängerung der gesunden mittleren Jahre des menschlichen Lebens um 25 bis 30 zusätzliche Jahre.

Sollte dieser Anti-Aging Effekt von Deprenyl bei Menschen tatsächlich so stark ausgeprägt sein, würde dies alleine ausreichen, um die sogenannte Longevity Escape Velocity zu erreichen und dank des exponentiellen technologischen Fortschritts sehr wahrscheinlich biologisch unsterblich werden zu können bzw. den menschlichen Körper ausreichend zu diesem Zweck modifizieren zu können.

Deprenyl ist somit ein bereits jetzt erhältliches und sogar nicht allzu teures Mittel, welches effektiv die menschliche Lebensspanne ausreichend verlängern kann, sodass der Anwender ziemlich sicher von zu erwartenden späteren technologischen Fortschritten zur Erreichung einer noch längeren Lebensspanne profitieren kann.

Natürlich gibt es noch einige andere schon jetzt erhältliche Anti-Aging Mittel, welche ebenfalls in dieser Hinsicht sehr nützlich sein können, beispielsweise C60 EVOO, TA-65, Niagen/Nikotinamid Ribosid oder GDF-11.

Die richtige Aufnahme und Dosierung von Deprenyl bzw. Selegilin und potenzielle Nebenwirkungen

Sowohl Dr. Knoll als auch die US-amerikanische Life Extension Foundation empfehlen eine Dosis von wöchentlich zwischen 10 bis 15 mg Deprenyl/Selegilin für erwachsene Menschen im Alter von über 40 Jahren.

Dies entspricht einer Dosierung von 1.5 bis 2 mg Deprenyl pro Tag.

Bei der Behandlung von Alzheimer und Parkinson liegt die Dosierung höher, denn hier kommen 10 mg pro Tag und mehr zum Einsatz. Solche hohen Dosierungen von Deprenyl sollten allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht zugeführt werden.

In der Regel gehen die meisten Experten und auch zahlreiche erfahrene Anwender davon aus, dass die langfristige Einnahme niedrigerer Deprenyl-Dosierungen effektiver und gesünder ist.

Die irreversible, also dauerhafte, MAO-B-Hemmung tritt ab einer längerfristigen Dosierung von 3 bis 5 mg pro Tag auf.

Generell empfahl Dr. Knoll jedem Menschen über 40 Jahren (bzw. sogar eigentlich jedem Menschen jenseits des vollausgewachsenen Stadiums von ca. 25 Jahren) die tägliche Einnahme von Deprenyl zu präventiven und lebensverlängernden Zwecken.

Die Dosierungsempfehlungen von Deprenyl bei Menschen unterschiedlichen Alters im Überblick:

 

  • 25 – 30 Jahre: 1 mg 1x pro Woche
  • 30 – 35 Jahre: 1mg 2x pro Woche
  • 35 – 40 Jahre: 1mg jeden 2. Tag
  • 40 – 45 Jahre: 1mg pro Tag
  • 45 – 50 Jahre: 2mg pro Tag
  • 50 – 55 Jahre: 3mg pro Tag
  • 55 – 60 Jahre: 4mg pro Tag
  • 60 – 65 Jahre: 5mg pro Tag
  • 65 – 70 Jahre: 6mg pro Tag
  • 70 – 75 Jahre: 8mg pro Tag
  • 75 – 80 Jahre: 9mg pro Tag
  • Über 80 Jahre: 10 mg pro Tag

 

Deprenyl/Selegilil weist leider eine niedrige orale Bioverfügbarkeit auf, welche auf nüchternem Magen bei nur 4 Prozent der Wirkstoffmenge liegt.

Durch die Kombination mit einer fettreichen Mahlzeit kann die orale Bioverfügbarkeit von Deprenyl auf rund 20 Prozent gesteigert werden.

Die beste Bioverfügbarkeit bietet mit rund 80 Prozent jedoch die sublinguale Aufnahme, auch wenn hierdurch zeitweise die Zunge taub wird.

Der einzige Fall, bei dem die orale Bioverfügbarkeit von Deprenyl massiv ansteigt – nämlich bis zu 20-fach, ist bei weiblichen Anwendern, welche gleichzeitig medikamentöse Verhütungsmittel („Pille“) einnehmen.

Bei dieser stark gesteigerten Bioverfügbarkeit geht sehr wahrscheinlich die selektive MAO-B-Hemmung sofort verloren und MAO-A wird stattdessen auch gehemmt.

Insbesondere wenn dann auch noch serotonerge Stoffe wie SSRI-Antidepressiva eingenommen werden, kann es schnell zu ernsteren Problemen kommen, wie beispielsweise einer Hypertensiven Krise.

Ansonsten weist Deprenyl eher geringfügigere Nebenwirkungen auf, beispielsweise Mundtrockenheit, Einschlafprobleme, Muskelschmerzen, Hautausschläge, Sodbrennen, Verstopfung und Benommenheit.

Diese werden in der Regel aufgrund der verstärkten Aktivierung des dopaminergen Neurotransmissionssystems auf Kosten des serotonergen Systems hervorgerufen und können z.B. durch L-Tryptophan, Magnesium oder 5-HTP abgemildert werden.

Im Normalfall ist Deprenyl sehr sicher und zeigte in klinischen Studien zur Dosierung von Deprenyl und auch in der Regel im klinischen Alltag selbst bei einer Dosierung von 10 mg pro Tag keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Ernstere Nebenwirkungen, wie starke Kopfschmerzen, Herzrasen, unregelmäßiger Herzschlag, Halluzinationen, Bewegungsstörungen oder Atembeschwerden sollten sofort von einem Arzt untersucht werden.

Zum Schluss sollte noch bedacht werden, dass Deprenyl bei Drogentests positive Indikationen für Amphetamine/Methamphetamine hervorrufen kann. Sollte man sich also einem Drogentest unterziehen müssen, sollte Deprenyl vorher rechtzeitig abgesetzt werden oder die durchführende Stelle sollte über die Anwendung von Deprenyl informiert werden.